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Rezension: When the Moon Hatched von Sarah A. Parker

  • 5. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Manche Bücher brauchen Zeit. When the Moon Hatched ist genau so ein Buch und ich bin sehr froh, dass ich ihm diese Zeit beim zweiten Anlauf gegeben habe.

Schon beim Einstieg wird klar: Diese Welt meint es ernst. Die Weltgestaltung ist komplex, das Magiesystem vielschichtig und nichts wird einem einfach serviert. Beim ersten Lesen hat mich genau das überfordert. Zu viele neue Begriffe, Regeln und Perspektiven. Ich habe gemerkt, dass ich nicht richtig eintauchen konnte und das Buch erst einmal beiseitegelegt.


When the Moon Hatched Rezension

Beim zweiten Versuch war es anders.

Ich wusste, worauf ich mich einlasse, habe langsamer gelesen und plötzlich hat sich alles gefügt. Die Welt begann Sinn zu ergeben, das Magiesystem wurde greifbarer und ich konnte endlich in die Geschichte eintauchen, statt gegen sie anzulesen.

Besonders spannend fand ich die verschiedenen Sichtweisen. Am Anfang hatte ich oft das Gefühl, nicht zu wissen, wohin sich die einzelnen Erzählstränge entwickeln würden, was zunächst irritierend, später aber unglaublich fesselnd war. Stück für Stück verweben sich die Perspektiven miteinander, Zusammenhänge werden klarer, und genau daraus entsteht diese Sogwirkung, die mich am Ende nicht mehr losgelassen hat.


Und dann ist da diese Liebesgeschichte. Ich habe mitgefiebert, mitgelitten und Seiten verschlungen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht.


When the Moon Hatched ist definitiv kein Buch für „mal eben zwischendurch“. Es fordert Aufmerksamkeit, Geduld und die Bereitschaft, sich auf eine komplexe Welt einzulassen. Aber wer dranbleibt, wird belohnt mit einer tiefen, emotionalen Geschichte und einer wunderbaren Liebesgeschichte.


Für mich hat sich der zweite Anlauf mehr als gelohnt.Und nach diesem Ende kann ich nur sagen: Ich freue mich jetzt schon sehr auf den nächsten Teil.


When the Moon Hatched Rezension

 
 
 

1 Kommentar


norbert.kanwischer
06. Apr.

Genauso ist es mir ergangen, beim ersten Lesen fühlte ich mich etwas überfordert, komplexe Welt, vielfältige neue Begriffe, Probleme beim "Who is who?". Beim zweiten Lesen und einem Lesen der englischsprachigen Originalversion wurde dann einiges klarer und die Charaktere wurden deutlicher. Was fehlt ist etwas mehr Hintergrund zur Situation in den drei Königreichen, der Stellung der Widerstandsbewegung, für die Raeve kämpft. Dass ihre Vergangenheit im Dunklen bleibt, finde ich gar nicht einmal so schlecht, es macht Lust auf mehr, wenn immer nur Bruchstücke bekannt werden. Für mich ist ein gutes Buch, aber wie gesagt, keines, das man "nebenbei" lesen kann.

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